Portraitfoto Tom JohnsonLebenslauf

Tom Johnson, 1939 in Colorado geboren, wurde von der Yale Universität diplomiert, und studierte später Komposition bei Morton Feldman. Nach 15 Jahren in New York, übersiedelte er nach Paris, wo er seit 1983 wohnt.

Er wird als Minimalist betrachtet, weil er meistens mit einfachen Formen, kleinen Tonlagen und mit allgemein begrenzten Material arbeitet, aber er geht logischer als andere Mimimalisten vor, oft  Formeln, Permutationen, und voraus-sehbare Reihen benutzend.

Tom Johnson ist bekannt für seine Opern. Seit 25 Jahre wird Die Vierton Oper oft in vielen Länder inszeniert. Seit der Uraufführung in 1988 in Bremen wird die Riemannoper mehr als 20 mal im deutschsprachigen Raum inszeniert. Bekannte nicht-operatische Werke sind, zum Beispiel, Formulas for String Quartet, Narayanas Kühe, und Failing: a very difficult piece for solo string bass.

Das grösste Werk Tom Johnsons, das Bonhoeffer Oratorium, ein zwei Stunden langes Werk auf Deutsch für Orchester, Chor, und Solisten, mit Text von dem Theologen Dietrich Bonhoeffer, wurde 1996 in Maastricht uraufgeführt und später auch in Berlin und in New York aufgeführt.

Tom Johnson hat auch mehrere musikalische Hörspiele geschrieben: J'entends un choeur (eine Bestellung von Radio France, 1993), Music and Questions (auch als CD beim Australian Broadcasting Company verfügbar) und Die Melodiemaschinen (in Januar 1996 über WDR III uraufgeführt).
CDs mit Werke des Komponists sind Musique pour 88 (XI,1992), An Hour for Piano (Lovely Music LCD 1081), und der Chord Catalogue (XI, 1999).

The Voice of New Music, eine Sammlung Village Voice Rezensionen, wurde von Apollohuis verlegt.

Ein theoretisches Buch, Self-Similar Melodies liegt seit 1996 im Katalog Editions 75 und Two-Eighteen Press.
Grösse neuere Stücke sind Organ and Silence, und Tilework (siehe www.tom.johnson.org)

Johnson hat den französisches Preis (Victoires de la musique) gewonnen für das beste neue Stück im Jahr 2000, für seine Kientzy Loops.

2001 war er verantwortlich für eine Austellung Música silenciosa im Museo Reina Sofia in Madrid.

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